Bioresonanztherapie
Was ist das?
Gemäß Wikipedia versteht man darunter eine alternativmedizinische Methode zur Behandlung von Allergien, Migräne, Schlafstörungen, chronischen Schmerzen und weiteren Krankheiten. Darunter fallen auch Krankheitsbilder, die in der evidenzbasierten Medizin unbekannt sind und im Widerspruch zu grundlegenden Erkenntnissen über die menschliche Physiologie stehen. Die Bioresonanztherapie hat nichts mit Biofeedback zu tun.
Noch besser wird es im Buch „Bioresonanz nach Paul Schmidt“ (Dietmar Heimes, Spurbuchverlag, 2. Auflage 2006) erklärt:
„Im täglichen Leben benutzen wir unbewusst Redewendungen, die das Wesen der Bioresonanz exakt beschreiben. So sagt man beispielsweise, dass dieses oder jenes genau auf meiner Wellenlänge ist, oder dass man eine gute Resonanz hatte."
Bioresonanz erklärt man am einfachsten an einem Beispiel aus der Natur. Die älteste Form der Bioresonanz ist sicherlich unser Sonnenlicht. Gelangt Sonnenlicht auf unsere Haut, wird diese braun. Der Grund dafür ist aber nicht etwa die Erwärmung der Haut, sonst würden wir z.B. auch in einer Sauna braun. Der Grund hierfür ist der ultraviolette Anteil, der im Sonnenlicht enthalten ist. Ultraviolettes Licht mit einer Wellenlänge von 10 -400 nm (dies entspricht einer Frequenz von 1.500 -750 THz) ist also in der Lage, die Pigmentbildung anzuregen. In unserer Haut ist ein Regulationssystem integriert, welches genau bei der Frequenz des Sonnenlichts die Haut pigmentiert, d.h. braun erscheinen lässt. Die Pigmentierung der Haut ist nur eine der Regulationen, die durch das Sonnenlicht ausgelöst werden, so wird beispielsweise auch die Produktion von Vitamin D angeregt.
Es ist leicht verständlich, daß neben dem schmalen Frequenzband des Sonnenlichts auch andere Frequenzen existieren, die wiederum die ihnen eigenen Regulationen auslösen. Paul Schmidt war es, der bereits im Jahre 1976 den Zusammenhang zwischen der Applizierung einer elektromagnetischen Schwingung und dessen regulative Eigenschaft auf den menschlichen wie tierischen Organismus sowie auf Pflanzen erkannte. Er begründete damit die exogene (von außen einwirkende) Bioresonanz. In diesem Zusammenhang sei auch die endogene Bioresonanz erwähnt, die mit eigenen Schwingungsmustern des Körpers arbeitet. In der Bioresonanz nach Paul Schmidt wird heute sowohl exogen als auch endogen gearbeitet, wobei der endogene Anteil nach wie vor eine untergeordnete Rolle spielt.
Kommen wir zurück auf das Wort Bioresonanz. Das Wort Bioresonanz besteht aus zwei Teilen; zum einen aus Bio, welches die Natürlichkeit des Verfahrens unterstreicht, zum anderen aus dem Wort Resonanz, die immer nur dann eintritt, wenn Objekte mit gleichen Schwingfähigkeiten aufeinandertreffen. Resonanz kann man sehr anschaulich an dem Beispiel einer Stimmgabel erläutern. Stellt man, wie in den beiden Bildern gezeigt, zwei gleiche Stimmgabeln in einem nicht zu großen Abstand voneinander auf und stößt eine von beiden so an, dass sie die charakteristische Schwingung abgibt, wird auch die nicht schwingende von der schwingenden angeregt. Als Resultat können letztendlich beide auf der gleichen Frequenz schwingen und geben damit beide auch den gleichen Ton ab. Deshalb bedeutet Resonanz auch Mitschwingen.

Dies funktioniert aber nur dann, wenn zwei gleiche Stimmgabeln vor einander stehen. Wiederholt man den Versuch mit zwei unterschiedlichen Stimmgabeln, wird die erste schwingende Stimmgabel die zweite nicht anregen können, da die Resonanzfähigkeit nicht gegeben ist. Übertragen wir diesen Fall auf die Bioresonanz, erklärt sich, warum die Bioresonanz nach Paul Schmidt auch die sanfte Bioresonanz genannt wird, weil unter Berücksichtigung des biologischen Fensters praktisch keine Nebenwirkungen entstehen können. Eine falsche' Frequenz hat keine Resonanzstelle im Organismus und damit keine Wirkung — aber auch keine Regulation zu Folge. Deshalb konzentriert sich die Bioresonanz nach Paul Schmidt auf die Findung und anschließende Applizierung von Frequenzen; bildlich werden damit nicht schwingende Stimmgabeln im Körper wieder aktiviert.“
Die Bioresonanztherapie ist wissenschaftlich nicht anerkannt.
Dennoch wird sie von vielen Ärzten täglich mit gutem Erfolg eingesetzt. Auch bei Heilpraktikern / Tierheilpraktikern in Deutschland und der Schweiz ist die Bioresonanztherapie sehr beliebt. Sie ist frei von Nebenwirkungen.
Siehe auch:
Wikipedia / Hypnose (http://de.wikipedia.org/wiki/Bioresonanz)
Wikipedia / Hypnose (http://de.wikipedia.org/wiki/Bioresonanz)